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Kontaktloses Bezahlen auf dem Vormarsch

Auch wenn die junior depot prämie noch immer gerne mit Scheinen und Münzen bezahlen, so zeigen die neuesten Zahlen der Bundesbank aber auch, dass der bargeldlose Zahlungsverkehr ordentlich zugenommen hat. Das liebste bargeldlose Zahlungsmittel des Deutschen bleibt aber die Lastschrift. Im vergangenen Jahr wurden mehr als 10 Milliarden Lastschriften getätigt - das sind um rund 121 Millionen Lastschriften mehr als im Jahr 2016.

Zahlungsverkehr wird digitaler

Ob in Deutschland, Österreich oder auch in Frankreich - immer mehr Verbraucher entscheiden sich für das kontaktlose Bezahlen. Die Zahlen der Deutschen Bundesbank und der Europäischen Zentralbank sind der Beweis: 2017 wurden innerhalb der EU rund 134 Milliarden Zahlungen ohne Verwendung von Scheinen und/oder Münzen abgewickelt. Wird als Vergleichsjahr das Jahr 2016 herangezogen, so entspricht das einem Plus von 7,9 Prozent. In Deutschland haben die bargeldlosen Zahlungen um 3 Prozent zugenommen - insgesamt gab es daher im Jahr 2017 über 21 Milliarden Zahlungen. „Die Zahlen zeigen eindeutig, dass der Zahlungsverkehr digitaler wird“, so das Fazit der Bundesbank. Zudem werden die Kondition immer besser: Kreditkarten gibt es heute oft schon zum Nulltarif - somit lohnt sich ein Vergleich, sodass man auch weiß, ob beispielsweise die Santander Bank Kreditkarte besser als ein Produkt von einer anderen Bank ist.

Immer mehr Karten im Umlauf

Laut der Bundesbank war der Zuwachs an Kartenzahlungen extrem hoch. So gab es im vergangenen Jahr rund 4,5 Milliarden Kartenzahlungen - das entspricht einem Plus von knapp 11 Prozent. Innerhalb der Europäischen Union waren es 69,2 Milliarden Kartenzahlungen - auch dieser Zuwachs entspricht einem Plus von rund 11 Prozent. Ein Plus konnte auch bei den Bezahlkarten, die sich innerhalb der EU im Umlauf befinden, verbucht werden - und zwar um 2 Prozent.

Deutsche heben höhere Beträge ab

Die Bundesbank konnte einen leichten Rückgang bei den Abhebungen an den Geldautomaten feststellen, wobei sich zugleich aber die Summe erhöhte, die im Durchschnitt abgehoben wurde: Der Deutsche geht zwar weniger zum Geldautomat, hebt aber durchschnittlich 179 Euro - ein Plus von 5 Euro gegenüber dem Jahr 2016 - ab; dies wohl deshalb, weil immer mehr Banken Gebühren für Automatenabhebungen verlangen. Das ist auch der Grund, warum 2017 um 1,5 Prozent weniger Automaten als im Jahr 2016 aufgestellt waren.